Genderanalyse des Potsdamer Wohnungswesens

Pünktlich zur 30. Brandenburger Frauenwoche und den anstehenden Stadtteilkonferenzen des INSEK 2035 im März kommt unsere Genderanalyse des Potsdamer Wohnungswesens. Ganz herzlichen Dank an alle, die daran mitgewirkt haben! Sie ist voll gepackt mit tollen konkreten Handlungsempfehlungen – lasst uns gemeinsam an die Umsetzung gehen!

Wer von euch kämpft täglich – den Kinderwagen schiebend, vollgeladen mit Einkaufstüten, die Post jonglierend oder mit Gehhilfen/Rollator unterwegs – mit der Haus-, Wohnungs- oder Fahrstuhltür, weil diese sich nur schwer öffnen lässt? Und wer von euch fragt sich, WER das so geplant und gebaut hat?
Wer von euch wohnt zu fünft in einer Zweiraumwohnung? Wer von euch gibt mehr als 30 Prozent seines Einkommens für Miete aus? Und wer von euch fragt sich, WER diese Wohnungspolitik macht?
Wer von euch arbeitet Vollzeit und hat Kinder oder pflegebedürftige Angehörige und versucht Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen? Und welche Wege müsst ihr dafür täglich zurücklegen? Wer leistet das sogar ohne Partner*in?
All das und noch viel mehr könnte auch anders sein – mit einer geschlechtergerechten Planung. Mit unserer Genderanalyse des Potsdamer Wohnungswesens möchten wir einen Beitrag dazu leisten. Wir hoffen auf breite Unterstützung und freuen uns auf die kommenden Schritte zur Umsetzung!