Der Dokumentarfilm „Traces“ erzählt die Geschichten von sechs ukrainischen Frauen, die während des russischen Angriffskrieges Gewalt erlebt haben.
Die Regisseurin Alisa Kovalenko kennt dieses schwere Thema aus eigener Erfahrung. Während ihrer Gefangenschaft im Donbass zu Beginn des Krieges erlitt sie selbst konfliktbezogene sexualisierte Gewalt. Sie ist eine der ersten Frauen in der Ukraine, die öffentlich über diese Erfahrung berichtete und sich daraufhin zum Thema organisierte.
„Traces“ ist eine Geschichte von Überlebenden, erzählt von einer Überlebenden. Der Film hat bei der Berlinale 2026 den renommierten Panorama Publikumspreis in der Kategorie Dokumentarfilm gewonnen.
Im Anschluss an den Film findet ein Gespräch mit zwei geflüchteten Ukrainerinnen statt. Sie wollen über den Film sprechen und auf das Thema der geschlechtsspezifischen Gewalt als Kriegswaffe in der Ukraine aufmerksam machen. Gerade in Zeiten von Krieg und Gewalt ist es wichtig, Stimmen von Betroffenen zu hören, die oft im Verborgenen bleiben. Mit dieser Veranstaltung möchten wir informieren, einen Raum für Austausch bieten und zur Empathie und Solidarität einladen.
Der Film dauert 85 Minuten und wird auf Ukrainisch mit englischen Untertiteln gezeigt. Das anschließende Gespräch wird auf Deutsch geführt.
Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.
Hier können Sie den Trailer zum Film ansehen.
Inhaltswarnung: „Traces“ behandelt Themen wie Vergewaltigung, Tod und Folter.
Veranstaltungsort
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