Auch 2026 blicken Feminist*innen noch auf einen weiten Weg zu einer gleichberechtigten Gesellschaft voraus – Prognosen bewegen sich zwischen 131 und 285 Jahren. Trotz vieler feministischer Errungenschaften prägen veraltete Rollenbilder weiterhin unsere Gesellschaft. Dadurch werden viele Probleme als Normalzustand wahrgenommen und sind schwer zu bekämpfen, darunter auch geschlechtsspezifische Gewalt. Deshalb wollen wir bei unserem feministischen Festival *innenAnsicht kritische Perspektiven aufmachen und gemeinsam feministische Kultur feiern.
Für den zweiten Festivalabend haben wir zwei tolle Musikerinnen eingeladen, die sich in ihrem künstlerischen Schaffen mit feministischen Themen auseinandersetzen:
Fritzi Noir
Noirhomme ist der Familienname ihrer Mutter, den sie stolz als Künstlerinnennamen trägt. Fritzi Noir ist ihr aktuelles Musikprojekt, welches sich zwischen Soul-Pop und Singer-Songwriter bewegt. Zunächst spielte Fritzi mit Freunden kleine Konzerte auf den Straßen Berlins, dann in der syrisch italienischen Band Give Me a Paper, später in der FLINTA-Band Soulmeal und kollaborierte immer wieder mit verschiedenen Projekten als Sängerin.
Seit 2019 ist sie mit ihrer eigenen Musik unterwegs. Durch Corona verschlug es sie Ende 2020 von Berlin nach Regensburg, wo sie ihr Studium Musik- und bewegungsorientierte Soziale Arbeit abschloss. Seit Juni 2024 spielt sie gemeinsam mit ihrer Band – Milla Ender an den Drums, Timo Sarmiento an den Percussions, Michael Frenzel am Bass, in voller Besetzung oder auch als Duo.
Neue Songs sind in Arbeit, live bereits auf der Bühne und bald auch online – aber die Mühlen der Independent-Produktion mahlen ein wenig langsamer.
MALONDA
MALONDA ist eine der vielseitigsten und haltungsstärksten Künstlerinnen der aktuellen Musikszene. Die in Berlin lebende Sängerin, Songwriterin und ‚Elektrik-Diva‘, die eigene Songs schreibt und auch auf Theaterbühnen brilliert, brennt neben der Musik für antirassistische und queer-feministische Themen. Indem sie über Geschlechterrollen, Sex und Diversität singt und spricht, machte sich Malonda als politische Künstlerin einen Namen.
Mit ihrem hochgelobten Debütalbum “Mein Herz ist ein dunkler Kontinent” tourte sie mit Laing, Großstadtgeflüster und Jens Friebe quer durch Deutschland und bespielte große deutsche Showcase-Festivals wie c/o pop, Pop-Kultur Berlin oder das Reeperbahnfestival. Mit der Anmut einer Hildegard Knef und der Wucht einer Grace Jones zelebriert Malonda auf der Bühne – und man kann weder wegschauen noch -hören.
https://www.instagram.com/frau_malonda
https://www.youtube.com/fraumalonda
Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.
Anmeldung: anmeldung@frauenzentrum-potsdam.de
Veranstaltungsort
Autonomes Frauenzentrum Potsdam e.V.
Alter Markt 6
14467 Potsdam
Tel: 0331 967 93 29
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