„Was heißt es, feministisch zu arbeiten – nicht nur inhaltlich, sondern strukturell? Und warum fühlt sich Arbeit in feministischen Kontexten manchmal genauso an wie anderswo – überfordernd, ungerecht, unsichtbar?
Der Essay „Feministisch im Job?“ versammelt Stimmen aus Aktivismus, Kultur, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Dabei zeigt er unterschiedliche Erfahrungen und Lösungsansätze auf. Gemeinsam entwickeln Dana Müller und Steff Urgast daraus den MONIKA*-Mechanismus, der dabei helfen soll, veralte Strukturen aufzubrechen und eine gerechtere Arbeitswelt zu gestalten. Sie wollen damit Mut machen und Räume öffnen, in denen über Macht und Strukturen im Arbeitsleben gesprochen werden kann. Damit auch dieser Teil des Lebens – die Erwerbsarbeit – wirklich feministisch gestaltet werden kann.“
Steff Urgast (kein Pronomen)
Steff ist seit Jahrzehnten in antifaschistischen und queeren Communities aktiv und begründete einige Initiativen und Netzwerke, wie Verlage gegen Rechts, mit. Bereits im Studium setzte sich Steff für gewerkschaftliche Initiativen ein und gründete später einen Betriebsrat.
Steffs Biografie ist komplett in gleichstellungspolitischen und feministisch-queeren Kontexten zu verorten (Kultureinrichtungen für Bundesinitiativen, bei Gleichstellungsbeauftragten, im Forschungszentrum der Gender Studies). Darüber hinaus baute Steff einen antidiskriminierenden Verlag mit auf und arbeitete viele Jahre Freelance für queere Magazinen. Nun ist Steff in einer bundesweiten Einrichtung, die sich mit feministischer Bewegungsgeschichte und Bildung beschäftigt.
Dana Müller (sie/ihr)
Dana kommt aus Sachsen-Anhalt und absolvierte ein Studium der Politikwissenschaft in Magdeburg. Seit über 15 Jahren ist sie im queeren und feministischen Journalismus tätig, von Redaktion bis hin zur Chefredaktion. Einige Jahre organisierte sie den Dyke* Match in Berlin mit und war maßgeblich an der Vernetzung der Bewegung in Deutschland beteiligt. Bereits 2010 kam Dana nach Berlin, wo sie sogleich Steff Urgast kennenlernte. Heute schreibt sie als freie Autorin unter anderem für taz und Amnesty International mit einem Schwerpunkt auf gesellschaftspolitischen Themen.
Wer schon jetzt neugierig ist, kann in das Interview mit Dana Müller reinlesen, das bei der taz erschienen ist.
Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.
Die Räumlichkeiten sind barrierearm zu erreichen.
Veranstaltungsort
Autonomes Frauenzentrum Potsdam e.V.
Alter Markt 6
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