Filmveranstaltung

Gleichberechtigt? Filme der Babelsberger Hochschule für Film und Fernsehen

Einführung: Jeanette Toussaint (Ausstellungskuratorin)
Ort: Filmmuseum Potsdam

Seit den 1980er Jahren trafen sich in der DDR Frauen in privaten und kirchlichen Kreisen, um auch die staatlich postulierte Gleichberechtigung von Frauen und Männern kritisch zu hinterfragen. Sie analysierten die tatsächlichen Verhältnisse in den verschiedenen gesellschaftlichen und familiären Zusammenhängen. Ihre Ergebnisse gingen in die Forderungen des 1989 gegründeten Unabhängigen Frauenverbandes und weiterer neuer Frauengruppen ein. Doch wie reflektierten angehende Regisseur:innen der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ in Babelsberg das Thema in ihren Arbeiten, die vor der Friedlichen Revolution entstanden?

Hans-Jürgen (Lew) Hohmann „Ist der Mann gleichberechtigt?“ (Dokumentarfilm, 1971, 29 min)
Roland Helia „Juliane“ (Assoziativer Montagefilm, 1980/81, 12,5 min)
Petra Tschörtner „Femini – Rockband aus Berlin“ (Dokumentarfilm, 1982, 20,06 min)

Die Filmveranstaltung ist Teil des Begleitprogramms zur Ausstellung „Wir dachten, wir können die Welt aus den Angeln heben“ (26.08.22 – 01.08.23) in der Gedenkstätte Lindenstraße.

Ein Projekt in Kooperation mit dem Autonomen Frauenzentrum Potsdam, dem Frauenpolitischen Rat Land Brandenburg e.V., dem Filmmuseum Potsdam, der Robert-Havemann-Gesellschaft/Archiv der DDR-Opposition, dem Mädchentreff Zimtzicken und Urania Potsdam.

Informationen zur Sonderausstellung gibt es HIER

HIER geht es zum Forschungsprojekt „1989/90 – Aufbruch der Potsdamer Frauen!“

Die Führung ist Teil des  Begleitprogramms zur Ausstellung_Wir dachten wir können die Welt aus den Angeln heben_ Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße.

Kategorie:

Veranstaltungsort

Filmmuseum Potsdam
Institut der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF
Breite Straße 1A
14467 Potsdam

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